Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

DOJL Tag 10: Workshops erweitern (nicht nur) den sportlichen Horizont

Nicht nur Sport, sondern Kulturgut: Capoeira-Workshop beim DOJL© DOJL

Der zehnte Tag im Deutschen Olympischen Jugendlager (DOJL) forderte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf mehreren sportbezogenen Ebenen. Workshops zur dualen Karriere als Leistungssportler und zur Dopingprävention standen neben spannenden Bewegungserfahrungen im brasilianischen Kampftanz Capoeira auf der Agenda der Jugendlichen.

Beim Capoeira Workshop brachte der brasilianische Capoeira-Pädagoge Mestre Toni mit seinen drei Söhnen und vier jungen Sportlerinnen den DOJL-Teilnehmern das immaterielle Weltkulturerbe mit Hingabe näher. Nach einem musikalischen Einstieg erfuhr die Gruppe mehr über die Geschichte und das Wesen des traditionellen Kampftanzes. Im Anschluss wurde die Theorie begeistert von allen in die Praxis umgesetzt, der Rhythmus und die Grundbewegungen bei gemeinsamen Übungen von den Jugendlichen verinnerlicht. Und so zeigten nicht nur die Profis akrobatische Kicks, Würfe und Sprünge: Zum Abschluss des Workshops durften auch die deutschen Nachwuchssportler ihr neu erlerntes Können unter Beweis stellen und gingen nacheinander in den typischen Capoeira-Kreis – angefeuert von der Musik und dem Klatschen ihrer Mitstreiter.

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DOJL Tag 7: Besuch bei Sozialprojekten in Favelas

Sport baut Brücken: Jugendliche beim Fußballprojekt "Bola pra Frente". © DOJL

Gemeinsam mit Mitarbeitern der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) und deren Partnerorganisationen besuchte das ‪Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) drei soziale Projekte und Favelas in Rio de Janeiro.

Eine Teilgruppe besuchte ein gemeinsames Projekt mit der NGO Promundo in der Favela Guararapes. Dort können Kinder und Jugendliche auf einem eigenen Sportplatz Fußball spielen und erhalten Schulunterricht. Gemeinsames Sporttreiben brachte auch die deutschen und brasilianischen Jugendlichen schnell in Kontakt: In gemischten Teams tobten sie sich beim Handball und Fußball aus und auch die kleinsten Favelabewohner spielten topmotiviert mit. 

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DOJL Tag 5: Seminarprogramm und Wettkämpfe

DOA-Vorstandsmitglied Sylvia Schenk diskutiert mit den Jugendlichen über Transparenz. © DOJL

Am 5. Tag des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL‬) beschäftigten sich die Jugendlichen mit Kultur, Land und Leuten ihres Gastgeberlandes. In Kleingruppen erarbeiteten Sie Wissenswertes rund um Brasilien und Rio - von kulinarischen Spezialitäten über Naturkundliches bis hin zu brasilianischem Knigge. Anschließend wurde das neu erworbene Wissen geteilt und vor der gesamten Gruppe präsentiert.

Außerdem hatte sich auch wieder Besuch angekündigt: Sylvia Schenk, Vorstandsmitglied der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency International schaute erneut beim DOJL vorbei. Sie diskutierte mit den Jugendlichen über die Themen Transparenz, Korruption und Nachhaltigkeit und ermunterte sie, nicht in Schwarz-Weiß-Denken zu verfallen und den Mut zu haben, konstruktive Kritik zu äußern.

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