Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL)

Der Deutsche Olympische Sportbund versteht die Durchführung von Jugendlagern aus Anlass und am Ort der Olympischen Spiele als eine wichtige Maßnahme im Sinne der Olympischen Idee und der Förderung des Sports.

40 bis 60 Nachwuchssportlerinnen und –sportler sowie junge Engagierte aus den Strukturen des Sports werden bei der zweiwöchigen Maßnahme von erfahrenen Betreuerinnen und Betreuern begleitet. Neben dem Besuch der Wettkämpfe wird den Jugendlichen ein vielfältiges Kultur-, Sport- und Seminarprogramm geboten.

Mit der Koordinierung der inhaltlichen und organisatorischen Aufgaben sind – jeweils unter wechselnder Federführung – die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie beauftragt.

DOJL Tag 13: DOJL meets Politics

Das DOJL mit seinen Gästen aus der Sportpolititk. © DOJL

Am 13. Tag trafen die Jugendlichen in der Deutschen Schule sportpolitische Vertreter aus der Bundesrepublik: Eine Delegation des Sportausschusses des Deutschen Bundestags besuchte das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) gemeinsam mit dem Generalkonsul von Rio de Janeiro Harald Klein.

Stellvertretend für den Sportausschuss begrüßte Dr. Frank Steffel alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bedankte sich für die Einladung zum gemeinsamen Frühstück. Auch Generalkonsul Klein freute sich über den Austausch mit den Nachwuchssportlern: "Ich bin froh, dass eine so zahlreiche Gruppe Jugendlicher nach Rio gekommen ist, um den Olympic Spirit aufzunehmen, brasilianischen Jugendlichen zu begegnen und die Stadt und Kultur kennenzulernen." Nach dem gemeinsamen Frühstück diskutierten die Politiker und Jugendlichen in Kleingruppen über die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, das aktuelle Sportgeschehen und die sportliche Perspektive der jungen Sportlerinnen und Sportler.

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DOJL Tag 12: Volles Programm - Sozialprojekte, Wanderung, Dialogforum, Wettkämpfe, Konsulat

Bewegender Besuch des DOJL bei einem Zirkusprojekt für Straßenkinder. © DOJL

Die Qual der Wahl hatten die Teilnehmer des Deutschen Olympischen Jugendlagers (DOJL) an ihrem 12. Tag in Rio de Janeiro. Sie konnten sich zwischen fünf verschiedenen Programmpunkten entscheiden. Dabei standen neben den Besuchen von Sozialprojekten in Favelas auch eine Wanderung sowie die Teilnahme an einem Dialogforum zum Thema Nachhaltigkeit zur Auswahl. 

Letzteres fand unter dem Titel „Dialog mit der Jugend: Brasilien und Deutschland – Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft. Sport – Klima – Umwelt“ im Deutschen Haus statt. Das Dialogforum wurde wie der Thementag „Nachhaltigkeit“ von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt. Auch die rund 20 jungen Teilnehmer kannten sich bereits - die Teilgruppe des DOJL traf nämlich auf einige brasilianische Jugendliche, die beim „Nachhaltigkeitstag“ in der Deutschen Schule zu Gast gewesen waren. Im Beisein der ehemaligen Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann diskutierten sie nun aktuelle Fragen aus dem Themenfeld nachhaltige Entwicklung und internationale Entwicklungsziele und überlegten unter anderem, welche Rolle der Sport beim Erreichen von Entwicklungsziele hat.  

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DOJL Tag 11: Corcovado und Cristo Redentor

Beste Stimmung auf dem Gipfel des Corcovado: DOJL mit Cristo Redentor. © DOJL

An Tag elf ging es für die DOJL-Teilnehmer hoch hinaus. Die gesamte Gruppe machte sich auf zum Berg Corcovado, auf dessen Gipfel das wohl bekannteste Wahrzeichen Rio de Janeiros thront: Die Christus-Statue Cristo Redentor (dt. "Christus, der Erlöser"). Seit 85 Jahren fasziniert das Bauwerk Einheimische wie Gäste aus aller Welt und entsprechend beeindruckt zeigten sich auch die 50 Jugendlichen, als sie schließlich am Fuße der Statue standen. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sie nicht nur den Blick auf das rund 30 Meter hohe Bauwerk genießen, sondern ihnen bot sich auch eine atemberaubende Aussicht auf die gesamte Stadt. 

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