„One School – One Country"

Ein „ausgezeichnetes" Schulprojekt der DOA

Wie in der jüngeren Vergangenenheit hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) auch zu den kommenden Olympischen und Paralympischen Spielen von Sotschi eine Initiative für Schulen in Russland entwickelt. Ziel des Programmes ist es, einen interkulturellen Austausch zwischen den Schulen des Gastgeberlandes und Vertretern der teilnehmenden Nationen herzustellen.

Das Programm „One School – One Country" wurde vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation und dem Organisationskomitee Sotschi 2014 durchgeführt. 40 Nationale Olympische und Paralympische Komitees haben an diesem Projekt mitgewirkt, wobei die „Hauptakteure" des Programmes die russischen Schüler/-innen mit ihren Lehrkräften sowie deren Projektpartner, nämlich Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Ländern sind.

Im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat die Deutsche Olympische Akademie (DOA) dieses Projekt unterstützt und den Kontakt zwischen einer Schule aus der Region Krasnodar und einer deutschen Athletin hergestellt. Für dieses Programm konnte die DOA Katrin Mattscherodt gewinnen, Olympiasiegerin im Eisschnelllauf-Teamwettbewerb von Vancouver 2010.

In einem Interview via Skype im Juli des vergangenen Jahres stellten die Schüler/-innen Katrin Mattscherodt viele Fragen zu ihrem sportlichen Werdegang und ihrem Lebenslauf und konnten auf diesem Wege interessante Einblicke in das Leben einer Hochleistungssportlerin gewinnen. Neben dem spannenden Gespräch mit einer echten Olympiasiegerin hat die Schule nun mit Ihrem Projekt auch eine Auszeichnung für ihre Präsentation erhalten. Nach der Verleihung der Urkunden und Preise wurden die Siegerprojekte von den Schülerinnen und Schülern vorgestellt.

Die DOA gratuliert dazu ganz herzlich und dankt Katrin Mattscherodt für ihre Mitarbeit!