Zurück in die olympische Zukunft

Das 9. Sportwissenschaftliche Olympiaseminar

Wer schon einmal dort gewesen ist, kann es bestätigen: Den Ort Olympia umgibt ein fast magisches, schwer zu beschreibendes Flair. Das gilt für das gesamte Heiligtum, ganz speziell aber für das Stadion, in dem schon vor über 2.000 Jahren die besten Athleten der Antike miteinander wetteiferten. Eine gleichermaßen besondere Atmosphäre zeichnet auch die wenige hundert Meter entfernt gelegene Internationale Olympische Akademie (IOA) aus, in der sich seit über einem halben Jahrhundert nationale und internationale Gruppen zu Seminaren und Veranstaltungen zusammenfinden.

Seit nunmehr 17 Jahren ist die Deutsche Olympische Akademie (DOA) mit dem Sportwissenschaftlichen Olympiaseminar dort regelmäßig zu Gast. Dass man an der IOA nicht nur über die Olympische Idee und die ihr zugrunde liegenden Werte sprechen und debattieren, sondern sie auch leben kann, bewies die nunmehr neunte Auflage vom 5. bis 13. September 2015 aufs Neue. Ungemein engagiert, sympathisch, diskussionsfreudig und aufgeschlossen prägte die gut 100-köpfige Gruppe aus Studierenden und Dozierenden von elf deutschen Universitäten und Hochschulen die zehntägige Veranstaltung, die in Athen ihren Start- und Endpunkt hatte.

Diese umfasste in bewährter Weise eine breit gefächerte Ringvorlesung über Tendenzen und Entwicklungen der Olympischen Bewegung und eine Reihe von Seminaren, die die Studierenden nicht nur geistig, sondern auch körperlich animierten und forderten. So standen aktuelle Themen wie die Bewerbung Hamburgs um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 oder die Agenda 2020 des Internationalen Olympischen Komitees ebenso im Fokus wie das Ausprobieren antiker Disziplinen. Viel Kreativität und Einsatz zeigten die Studierenden auch bei der Organisation des „Social Evening": Eine vielfältige Show aus Feuerspektakel, Tanz, Quiz, Rollenspielen und vielen weiteren großartigen Momenten bildete den würdigen und spektakulären Abschluss des Olympiaseminars.

Weit mehr als nur Gäste der Veranstaltung waren der dreifache Olympiasieger im Biathlon, Michael Greis, und Christin Schwuchow, Mitarbeiterin im Leistungssport beim DOSB. Beide schilderten nicht nur ihre „olympischen" Momente und Erfahrungen in einem Podiumsgespräch, sondern bereicherten darüber hinaus die Gruppe, indem sie aktiv den persönlichen Austausch mit den Studierenden und Dozierenden suchten. Gemeinsam erklommen sie auch die vielen Stufen des Theaters in Epidauros, das neben dem Besuch weiterer weltberühmter Ausgrabungsstätten zum Rahmenprogramm der Bildungsreise gehörte. Kompetent führten Prof. Dr. Manfred Lämmer (Mitglied des DOA-Vorstands) und Dr. Emanuel Hübner (Universität Münster) die Hochschulgruppen durch Korinth, Epidauros, Mykene und Nemea sowie auf der Akropolis und im Panathenäischen Stadion der Spiele von 1896 in Athen.

Das Olympiaseminar fand unter der Leitung des Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden, Prof. Dr. Helmut Altenberger, dem DOA-Vorstandsmitglied, Prof. Dr. Manfred Lämmer, sowie Direktor, Tobias Knoch, statt. Zudem vertraten die beiden Referenten Michael Höhn und Tobias Bürger sowie Pagona Chronopoulos als Projektmitarbeiterin die DOA vor Ort. Ein großer Dank gilt den teilnehmenden Universitäten und Hochschulen aus Augsburg, Frankfurt, Heidelberg (dsj Juniorbotschafter/innen Dopingprävention), Kaiserslautern, Köln, Leipzig, Ludwigsburg, Mainz, Münster, Riedlingen und Schwäbisch Gmünd. Die sehr positiven Reaktionen der Hochschulgruppen sind für die DOA jedenfalls Bestätigung und zugleich zusätzliche Motivation für die kommenden Veranstaltungen.

Rede einer Teilnehmerin bei der Abschlußveranstaltung des 9. Sportwissenschaftlichen Olympiaseminars


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