Alle (zwei) Jahre wieder

Multiplikatorentreffen der DOA in Bad Homburg 

Der regelmäßige Kontakt und der intensive Austausch mit ihren Multiplikatoren sind ein wesentliches Anliegen der Deutschen Olympischen Akademie (DOA). Alle zwei Jahre lädt die DOA die Absolventinnen und Absolventen ihrer Lehrerfortbildungen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Sessionen der Internationalen Olympischen Akademie (IOA) zu einem gemeinsamen Treffen ein.

 

So fanden sich über 70 „Ehemalige" vom 12. bis zum 14. Oktober in Bad Homburg zu einem regen Gedanken- und Erfahrungsaustausch zusammen.

Wie gewohnt bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein vielfältiges Programm mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die unter dem Veranstaltungstitel „Blickpunkt Olympia" gleichsam ihren gemeinsamen Anknüpfungspunkt fanden. Zum Auftakt beleuchtete der Vortrag von Prof. Dr. Robert Prohl (Universität Frankfurt) unter der – durchaus kritischen – Leitfrage „Welchen Leistungssport wollen wir?" den Stellenwert sportlicher Erfolge in der heutigen Gesellschaft.

Verschiedene Berichte über schulische Projekte gaben ein eindrückliches Bild von der Praxis Olympischer Erziehung. Flankiert wurden diese von Präsentationen über die IOA, das Deutsche Olympische Jugendlager und die DOA-Studienreise in London. Ganz im Zeichen von „London 2012" standen der persönliche Jahresrückblick der DOA-Vorsitzenden Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Doll-Tepper sowie die Vorträge von Werner Schäfer, dem Leiter des Olympiastützpunkts Hessen, dem Doping-Kontrolleur Sven Laforce und Norbert Fleischmann, dem Vorsitzenden der Deutschen Behindertensportjugend, die als ausgewiesene Experten Einblicke in ihre Aufgabenfelder gaben.

Den Abschluss bildete eine prominent besetzte und von DOA-Direktor Dr. Andreas Höfer moderierte Podiumsdiskussion: Der Zehnkämpfer Jan Felix Knobel, die Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause und die Goldmedaillengewinnerin im Rollstuhl-Basketball, Gesche Schünemann berichteten gemeinsam mit dem ZDF-Sportjournalisten Eike Schulz über ihre olympischen und paralympischen Erfahrungen.

Eingerahmt wurde die Veranstaltung von einem kulturellen Programm: Das bunte Buffet am Freitagabend, an dem sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer regionalen Spezialität beteiligten, sowie der gemeinsame Besuch des Freilichtmuseums „Hessenpark" wurden begeistert aufgenommen.

Die DOA freut sich auf ein Wiedersehen im Jahr 2014!